Regionalverband Westhessen

Rettungsdienst

ASB weiht neue Rettungswache Heidenrod am Egenrother Stock ein

Ausrückzeit unter einer Minute.

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Gerhard Lang, Ludwig Frölich, Petra Werle (alle ASB), Klaus-Peter-Willsch, Landrat Frank Kilian, Volker Diefenbach und Manfred Gärtner (v.l.n.r.) bei der Einweihung der neuen ASB-Rettungswache am Egenrother Stock © ASB/D.Michels

In einer Rekordbauzeit von nur acht Monaten gelang es dem verantwortlichen Bauleiter und 1. Vorsitzenden des ASB-Regionalverbandes Westhessen, Gerhard Lang, gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Manfred Gärtner aus Niedernhausen eine moderne und funktionsgerechte Rettungswache für Heidenrod und Teile von Aarbergen und Bad Schwalbach zu errichten.

Am 22. Juli 2017 fand nun die Einweihung dieser Rettungswache in Heidenrod am Egenrother Stock statt. Zahlreiche Gäste aus der lokalen Politik, den befreundeten Hilfsorganisationen, den freiwilligen Feuerwehren, der Leitstelle des Rheingau-Taunus-Kreises sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern des ASB kamen eigens zu diesem Ereignis an den Egenrother Stock.

In seiner Rede hob Landrat Frank Kilian besonders die Einhaltung der 10-Minütigen Hilfeleistungspflicht für Heidenrod, Teile von Aarbergen und Bad Schwalbach von diesem Standort aus hervor. "Hier ist ein moderner gut ausgestatteter Rettungswagen 24 Stunden an sieben Tagen der Woche für die im Einsatzgebiet lebenden Menschen stationiert."

Der 1. Vorsitzende des ASB-Landesverbandes Hessen, Ludwig Frölich, machte in seiner Rede auf die Notwendigkeit einer flächendeckenden qualifizierten Notfallrettung gerade jetzt im Zeitalter des demografischen Wandels mit einer zunehmenden älter werdenden Bevölkerung aufmerksam.

Heidenrods Bürgermeister Volker Diefenbach bedankte sich bei den Bauverantwortlichen für die gute, reibungslose und unkomplizierte Zusammenarbeit in der Bauphase und freut sich schon jetzt auf die weitere Zusammenarbeit mit dem ASB für das Wohl seiner Bevölkerung.

In seinen Abschlussworten dankte Gerhard Lang allen am Bau Beteiligten. Besonderer Dank galt der Familie Grösch, die zwischenzeitlich dem ASB im Heidenroder Ortsteil Egenroth ein Übergangsquartier zur Verfügung gestellt hatte, der Familie Fetz für die tatkräftige Unterstützung und Frau Kaiser von der Gemeindeverwaltung Heidenrod, die sich in hervorragender Art und Weise um verschiedene administrative Arbeiten gekümmert hatte.

Übrigens: Am Tag zuvor hatte der TÜV-Hessen die neue Rettungswache abgenommen. Hier konnten die ASB-Rettungskräfte gleich demonstrieren, dass die Ausrückzeit von unter einer Minute gewärhleistet ist, denn sie wurden direkt zu einem Einsatz gerufen.

Doris Michels 24-JUL-2017