Regionalverband Westhessen

Standort Wiesbaden

Zentrale Wiesbaden mit Rettungswache © Atelier Stepp/C. Stepp

Wie alles anfing
Der ASB wurde 1888 von Handwerkern und Arbeitern als "Selbsthilfegruppe" gegründet. Mit der Unterstützung von Ärzten lernten sie nach langen Arbeitstagen Erste Hilfe, um bei Arbeitsunfällen verletzten Kollegen helfen zu können. Solidarität und Nächstenliebe, Demokratie und Unabhängigkeit bestimmen seitdem das Handeln der Samariter/innen.

1922 wurde erstmals in Wiesbaden eine ASB-Kolonne gegründet. Bis 1933 waren die Samariter/innen in vielen Stadtteilen aktiv.

1933 wurde der ASB in Deutschland von den Nazis verboten. Nicht nur die eigene Geschichte, sondern auch das Gedenken an alle Opfer der Nazizeit, stellen für den ASB eine besondere Verpflichtung dar.


Neubeginn 1964

1964 Wiedergründung des ASB Wiesbaden. Mit großem persönlichen Einsatz wurde innerhalb kurzer Zeit einer der modernsten Rettungsdienste in Deutschland aufgebaut.

1965 Bezug der Räumlichkeiten in der Bierstadter Straße 1. Beginn des Angebots "Essen auf Rädern".

1966 Stationierung des Clinomobils in den Städtischen Kliniken

1968 Gründung der ersten Katastrophenschutz-Sanitätsbereitschaft

1970 Beginn der Behindertentransporte

1972 Indienststellung des Notartzwagens nach dem "Wiesbadener Modell"

1980 Indienststellung des Baby-Notarztwagens

1982 Beginn des Hausnotruf-Dienstes

1989 Eröffnung der ersten Sozialstation in der Schiersteiner Straße 13

1990 Gründung des ASB Görlitz durch den ASB Wiesbaden

1996 Bezug der neuen ASB-Geschäftsstelle in der Bierstadter Straße 49

2009 Eröffnung der ASB-Kindertagesstätte in Wiesbaden-Naurod

2014 Jubiläumsfeier anlässlich des 50-jährigen Jubiläums im und am Biebricher Schloss unter Schirmherrschaft des Innenministers des Landes Hessen, Peter Beuth