Regionalverband Westhessen

 
 

Standort Amöneburg-Kastel-Kostheim (AKK)

ASB-Standort AKK mit Rettungswache © ASB/M. Schilling

Am 30. Juli 1970 wird der Arbeiter-Samariter-Bund Amöneburg-Kastel-Kostheim (ASB-AKK) gegründet. Ziel der ca. 60 Gründungsmitglieder ist es, die fehlende medizinische Grundversorgung der Bürger von AKK zu sichern. Mit einem vom ASB Wiesbaden übernommenen Hanomag beginnen die Sanitäter des ASB mit ihrer Tätigkeit.

Erster Stützpunkt des Rettungswagens ist die Maaraustraße. Kurze Zeit später findet ein Umzug auf das Werksgelände der Firma Apura - der heutigen SCA - statt. Seit 1975 existiert der Rettungswachenstandort in der Münchhofstraße 70.

Bis 1990 wird die Arbeit im Rettungsdienst nur durch Zivildienstleistende und Ehrenamtliche durchgeführt. Bis heute hat sich das Bild stark gewandelt: Acht hauptamtliche Mitarbeiter besetzen sieben Tage die Woche rund um die Uhr den Rettungswagen.

Anfang der 90er Jahre erweitert der ASB sein Angebot im sozialen Bereich. In Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Wiesbaden werden Hausnotruf-Service und Menü-Service - "Essen auf Rädern" für die Bürger in AKK angeboten. Durch ein Gutachten über die Wirtschaftlichkeit des Rettungsdienstbereiches Wiesbaden droht Anfang der 90er Jahre mehrfach die Schließung bzw. Verlegung des Rettungswachenstandortes Kostheim. Verschiedene Formen des Protestes sowie eine Klage von Kostheimer Bürgern konnten verhindern, dass für AKK keine eigene Rettungswache mehr existieren sollte.

Durch die Neustrukturierung des Rettungsdienstes in Wiesbaden ab 01. Januar 2007 wurde für AKK und die südlichen Stadtteile Wiesbadens eine Rettungswache in Amöneburg geschaffen. Diese neue Rettungswache "Süd" wird gemeinsam mit den Johannitern betrieben und rund um die Uhr sind zwei Rettungswagen von ASB und JUH einsatzbereit. Nach über einem Jahr provisorische Unterkunft wurde der Neubau der Rettungswache im April 2008 bezogen.

Der ASB OV AKK hat heute ca. 2.500 Mitglieder, die unsere Arbeit unterstützen.